Basic
Perfektes SDR-Bild für Einsteiger
SDRab
- Helligkeit/Kontrast Anpassung
- 2 Punkt Weißabgleich
- Primär-/Sekundärfarbenabgleich
- 10/20 Punkt Weißabgleich
- HDR10
- Dolby Vision
HDR verspricht mehr Dynamik, sieht aber auf vielen Geräten flach oder überstrahlt aus. Der Grund ist fast immer derselbe: Die EOTF trifft nicht, und das Tonemapping rät.
Für alle Geräte mit HDR10-, HLG- oder Dolby-Vision-Unterstützung – Displays wie Projektoren.
Vier Fehlerbilder erklären fast alle „HDR sieht komisch aus“-Beschwerden.
HDR10 arbeitet mit einer absoluten Helligkeitskurve: Ein Signalwert bedeutet eine bestimmte Leuchtdichte. Weicht das Gerät davon ab, werden Mitteltöne zu dunkel oder zu hell dargestellt – das Bild wirkt entweder flau oder ausgewaschen. Wir messen die Kurve über den gesamten Verlauf und ziehen sie auf ST 2084.
Fast kein Consumer-Gerät erreicht die Spitzenhelligkeit, für die ein Film gemastert wurde. Der Rolloff entscheidet, wie Highlights komprimiert werden. Ab Werk ist er auf eine angenommene Gerätehelligkeit ausgelegt – nach der Messung auf die tatsächliche.
Wenn der Rolloff zu spät einsetzt, laufen Wolken, Sonnenreflexe und Explosionen in eine weiße Fläche ohne Zeichnung. Nach der Kalibrierung bleibt die Struktur erhalten, statt bei einem festen Wert abzuschneiden.
DV arbeitet mit dynamischen Metadaten und gerätespezifischen Zielwerten – man kalibriert es nicht wie HDR10. Im Premium-Paket wird der DV-Modus separat abgestimmt, damit HDR10 und Dolby Vision nicht unterschiedlich aussehen.
HDR10 ist ab Professional enthalten, Dolby Vision ab Premium.
Perfektes SDR-Bild für Einsteiger
SDRab
SDR + HDR sauber abgestimmt
SDR + HDR10ab
Maximaler Feinschliff inkl. DV
SDR + HDR10 + Dolby Visionab
Basic deckt nur SDR ab – wenn HDR dein Thema ist, ist es die falsche Stufe. Für Referenzsysteme mit internen 3D-LUTs oder Videoprozessor gibt es die separaten Referenzpakete.
Das ist das klassische Symptom einer nicht getroffenen EOTF. HDR-Material bildet Mitteltöne bewusst niedriger ab und reserviert die Reserve für Highlights. Trifft das Gerät die Kurve nicht, wirkt das gesamte Bild zu dunkel statt nur die Spitzlichter heller. Genau das korrigiert die HDR-Kalibrierung.
Gerade da besonders viel. Weil ein Projektor die Mastering-Helligkeit nie erreicht, ist die Qualität des Tonemappings entscheidend für das Ergebnis. Die Abstimmung auf deine tatsächlich gemessene Leinwandhelligkeit ist der größte einzelne Hebel im HDR-Bild.
Die Geräte speichern getrennte Bildmodi für SDR und HDR, also werden beide separat abgestimmt. In den Paketen ab Professional ist beides enthalten – es sind keine zwei Termine und keine zwei Rechnungen.
Manchmal. Größere Firmware-Updates setzen gelegentlich Bildparameter zurück oder verändern das interne Tonemapping. Weil alle Einstellungen im Protokoll dokumentiert sind, lässt sich der Zustand aber wiederherstellen – melde dich einfach, wenn dir nach einem Update etwas auffällt.
Sag uns dein Gerät – wir sagen dir, wie viel bei deiner Spitzenhelligkeit realistisch drin ist.
Antwort in der Regel innerhalb von 24–48 Stunden
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